EINE ERFOLGSGESCHICHTE

„DIE TRADITION EINER LANGEN KOMPETENZ“

Die Geschichte von D’Andrea basiert auf soliden, dauerhaften Erfolgen. Die erste TS-Köpfeserie, die in der Lage war, sämtliche “Drehbearbeitungen bei stillstehendem Werkstück” durchzuführen, eroberte in den 50er Jahren den Weltmarkt, gefolgt von den Köpfen SENSITIV T-TA und U-TRONIC in den 70er Jahren. In den 80er Jahren kommt U-CENTER hinzu. Im gleichen Zeitraum erhält D’Andrea den begehrten Industriedesign-Preis “Compasso d’Oro”.
Mit den 90er Jahren beginnt dank MODULHARD’ANDREA, TOPRUN und AUTORADIAL eine Phase des exponentiellen Umsatzwachstums, die im Jahr 2001 mit der Markteinführung der Linie MONOd’ und durch die Verstärkung der Produktionsstruktur mit dem neuen Sitz in Lainate und dem neuen Werk in Castel Del Giudice im Alto Molise bestätigt wird.
Die Genialität und das Engagement, das den Firmengründer Marino D’Andrea in den schwierigen Jahren des Wiederaufbaus anspornten,kennzeichnen auch heute noch das Wesen von D’Andrea, einer der solidesten und vitalsten Firmen Italiens.




1951


In den Jahren des Wiederaufbaus verließ Marino D’Andrea seinen Heimatort Capracotta in der Region Molise, um in der Mechanikwerkstatt Ranieri in Rom zu arbeiten. Zu jener Zeit bestand das Hauptproblem bei der Metallbearbeitung mit stillstehendem Werkstück in der Phase der Feinbearbeitung der Bohrungen. Damit der Bohrer korrekt funktionierte, musste er von Hand und bei stillstehender Maschine eingestellt werden, ein Schritt, der nicht wenige Probleme bei der Produktion verursachte. Marino erfindet eine kleine Vorrichtung, die mit einem doppelten Differentialgetriebe ausgestattet war und deren perfekt synchronisierter Betrieb die Registrierung der Arbeitsdurchmesser bei laufender Maschine ermöglichen: es entsteht der D’Andrea-Bohrkopf.
Im Frühjahr 1952 kommt Marino D’Andrea nach Mailand, um den Bohrkopf patentieren zu lassen und bei der Mustermesse dieses Jahres auszustellen. Nach ein paar Tagen des Schweigens bemerken die Mailänder Industriellen die wichtige Neuheit und es langen die ersten Bestellungen ein.
1954, nach dem Erfolg bei den Messen in Turin und Brüssel im Vorjahr, eröffnet Marino D’Andrea nach dem Inkasso der zahlreichen Bestellungen, die mittlerweile aus der ganzen Welt eingehen, in Mailand eine kleine, effiziente Werkstatt, die imstande ist, der enormen Nachfrage bezüglich des neuen Bohrkopfs nachzukommen.




1960


Das Geschäft boomt und es beginnt der Export des Bohrkopfs auch in die Vereinigten Staaten. Marino D’Andrea nimmt einige wesentliche technische Änderungen am Gerät vor, das weiter automatisiert und in fünf Modellen hergestellt wird, um den spezifischen Produktionsbedürfnissen nachzukommen. Bis heute, mit 36.000 hergestellten Einheiten, besitzen etwa 20.000 Firmen weltweit mindestens einen D’Andrea-Bohrkopf.
Nur 15 Jahre nach der Aufnahme ihrer Tätigkeit ist die Marke D’Andrea bereits Inbegriff für Qualität und Prestige. Im Sommer 1966 endet das arbeitsreiche Leben des genialen Firmengründers Marino D’Andrea, der im Alter von 53 Jahren verstirbt.
Zwei der vier Kinder, Ermanno und Nicola, nehmen die Zügel der Firma in die Hand und folgen dem von ihrem Vater vorgezeichneten Weg mit stetigen Aktualisierungen der Produkte infolge der technologischen Entwicklung der Werkzeugmaschinen und der unaufhaltsamen Expansion auf dem Weltmarkt. Aus diesem Engagement entstehen in den folgenden Jahren Bohr- und Planschleifköpfe mit numerischer Steuerung.


1970


Um der intensiven industriellen Entwicklung nachzukommen, die der Verkaufserfolg der Produkte auf dem einheimischen und internationalen Markt erfordert, wird das Werk von Mailand nach Lainate verlegt. 1975 werden die Köpfe der Serie TS einem ästhetischen Restyling unterzogen. Es entstehen die SENSITIV T-TA.
Im gleichen Jahr werden die U-TRONIC verbessert und auf den Markt gebracht. Es handelt sich dabei um elektronische Köpfe, die in der Lage sind, alle Arten von Drehbearbeitungen bei stillstehendem Werkstück vorzunehmen. Gehandhabt werden sie von der numerischen Steuerung der Werkzeugmaschine, auf der sie montiert sind.




1980


In den 80er Jahren wächst die Firma D’Andrea und festigt ihre Position auf dem Weltmarkt mit neuen Produkten und immer wichtigeren Auszeichnungen. 1981 wird das Werk in Lainate erheblich vergrößert. Im gleichen Jahr entstehen die Köpfe U-CENTER mit numerischer Steuerung; sie sind in der Lage, die gleichen Bearbeitungen wie die U-TRONIC vorzunehmen, auch wenn sie im Werkzeugmagazin der Bearbeitungszentren montiert sind.
In jenen Jahren erreichen über 60% der Produktion der U-CENTER die Vereinigten Staaten, wo sie umfangreich in der Luftfahrt-, Erdöl- und Erdbewegungsindustrie eingesetzt werden. 1989 erhält D’Andrea den begehrten “Compasso d’Oro”-Preis für Industriedesign.


1990


Dieses Jahr ist ein besonders wichtiges Jahr für D’Andrea. Nach der Krise von 1983 mit der Umstrukturierung der Firma wird ein Führungs- und operatives Team aufgebaut, das in allen wesentlichen Firmensektoren hervorragend durchstrukturiert ist: vom technischen Büro zur Produktion, vom Handelsbereich zu den Lieferanten.
In kurzer Zeit entsteht das modulare Werkzeughaltersystem MODULHARD’ANDREA. Die technischen Lösungen sind hervorragend, und zwar sowohl was die Präzision der Feinbearbeitungsköpfe Testarossa anbelangt, als auch aufgrund der Feststellleistung der einzelnen Elemente. Der Erfolg ist groß. Der Umsatz der Firma beginnt ein exponentielles Wachstum, und das Produkt stellt heute 50% des Umsatzes dar.
1997 führt eine Umstrukturierung der Gesellschaft dazu, dass Ermanno D’Andrea den Betrieb allein leitet. 1988 erhält D’Andrea als Bestätigung für das hohe Qualitätsniveau die ISO 9001-Zertifizierung.
Im gleichen Jahr erscheint TOPRUN, ein auswuchtbares Werkzeughaltersystem für alle mechanischen Bearbeitungen. 1999, als Krönung des positiven Jahrzehnts, wird die neue Produktpalette der automatischen Planschleifköpfe AUTORADIAL auf den Markt gebracht.




2002


Der Beginn des neuen Jahrtausends fällt mit den ersten fünfzig Tätigkeitsjahren zusammen: D’Andrea feiert den Erfolg des Betriebs mit wichtigen Neuheiten. In Lainate eröffnet D’Andrea den neuen Sitz in der Via Garbagnate, ein modernes Mehrzweckgebäude mit über 3000 m² Fläche, die allesamt der Produktion und den Kontrollprozessen gewidmet sind, ein 1500 m² großer Bereich für die Direktion, das technische Büro und die Marketingabteilung, sowie ein großer, bestens ausgestatteter Raum für die Fortbildungskurse für Techniker und Vertreiber.
In Castel Del Giudice, in der Region Alto Molise, eröffnet D’Andrea außerdem ein neues Werk für die Herstellung der Halbfertigerzeugnisse.
D'Andrea erweitert die Linie TOPRUN durch FORCE, den auswuchtbaren, besonders fest spannenden Werkzeughalter, und eine neue Monoblock-Werkzeughalterlinie: MONOd'.


2004


Zur Vervollständigung des Programms an integrierten Werkzeughaltern entsteht die neue Linie MONOforce, eine ideale und kostengünstige Lösung für die Durchführung von Fräsarbeiten mit Lösungen, die sich durch starke Spannkraft auszeichnen.
Die Integration in die reichhaltige Palette von Produkten für die Ausrüstung von Bearbeitungszentren bestätigt die Qualität, die Zuverlässigkeit, die Stärke und die Präzision des „Made in Italy“ D’Andrea.




2005


Das Jahr 2005 stellt für D’Andrea einen Moment der Suche nach Lösungen dar, die außerhalb der gefestigten und bekannten Schemata liegen. Um eine höhere Starre der modularen Frässysteme zu bieten, wurde ein Fräsenprogramm mit integriertem MHD-Anschluss mit der Bezeichnung GRINTA eingeführt. Das Programm nützt die perfekte Konzentrizität bei der Koppelung und die extreme Torsionsfestigkeit des modularen MHD-Anschlusses und beinhaltet auch Fräskörper mit Durchmesser von 16 bis 63 mm, auf denen Einsätze mit verschiedenen Geometrien montiert werden können.
Doch D’Andrea steigt nicht nur mit GRINTA in die Welt des Fräsens ein, sondern auch in einen Sektor, der sich in stetiger Expansion befindet, nämlich den Markt der MULTI-TASK-Maschinen mit dem neuen Werkzeug- und Werkzeughalterprogramm MCD’HSK-A63. ModulCutD’Andrea ist ein modulares Werkzeug- und Werkzeughaltersystem für Drehbänke, das extrem starr, einfach und flexibel ist, mit allen seinen Elementen, die die interne Versorgung der Kühlungsflüssigkeit vorsehen. Die umfangreiche Produktpalette ermöglicht den Einsatz von Werkzeugen für Innen-, Außenbearbeitung, Schneiden und Gewindeschneiden der Standard-Werkzeugsysteme, die auf dem Markt erhältlich sind.


2008


Bei der Fortsetzung der Suche nach Lösungen, die die Drehbearbeitung auf allen Bearbeitungszentren ermöglichen, entsteht nach aufmerksamer Planung und langen Experimenten die neue Linie TA-CENTER, begleitet von der Version TA-TRONIC für traditionelle Maschinen ohne automatischen Werkzeugwechsel. Diese Köpfe werden in fünf Modellen mit Durchmesser 80 bis 200 mm gebaut und können einfach auf jede Maschine montiert werden, die über eine Steuergruppe U-DRIVE verfügt.
Die TA-CENTER werden zu den natürlichen, weiter entwickelten Erben der U-CENTER, die über 27 Jahre lang die Protagonisten auf dem Markt der Drehbearbeitung bei stillstehendem Werkstück auf Bearbeitungszentren waren.
Der TA-TRONIC steht für die moderne Weiterentwicklung mit elektronischer Steuerung des legendären SENSITIVE T-TA, der erst nach einer Produktion von über 40.000 Stück weltweit überholt war.




2009


Die Ruhe des Marktes hat es D’Andrea ermöglicht, sich intensiver der Prüfung einiger Projekte und Produktlinien zu widmen. Die Bohr- und Planschleifköpfe U-TRONIC wurden im Rahmen der Erweiterung des Angebots, der technologischen Lösungen, der Funktionalität und der Ästhetik überarbeitet. Sie sind für den Einsatz von Ausbohrmaschinen und Spezialmaschinen geeignet und mit Durchmessern von 360 bis 1600 mm erhältlich; sie ermöglichen eine Bearbeitung von bis zu 4 Metern Durchmesser.
Die U-TRONIC können in Sonderausführung geliefert werden und bieten sich für Lösungen mit zwei Schlitten oder Gegengewichten für den Selbstausgleich an.


2011


Das Interesse der Firma D’Andrea daran, bei allen Maschinenlösungen den Drehvorgang bei stillstehendem Werkstück anzubieten, führte zur Präsentation der Köpfeserie U-COMAX mit Achssteuerung zum Ausbohren und Planschleifen mit numerischer Steuerung, die auf Transfermaschinen, Bearbeitungseinheiten und Sondermaschinen montiert werden können.
Die Steuerung des Werkzeughalterschlittenvorschubs auch während der Drehung erfolgt durch eine U-DRIVE Steuergruppe, die nach der Spindel montiert ist und direkt von der CNC der Werkzeugmaschine verwaltet wird. Der U-COMAX bietet sich besonders für Sonderanwendungen und bei Einrichtungen mit verlängerten Köpfen zur Tiefenbearbeitung an.



D'ANDREA S.p.A. Via Garbagnate, 71 - 20020 Lainate (Mi) Italy - Tel +39 02 9375321 Fax +39 02 93753240 - info@dandrea.com
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